Sondereinschub Halloween 2025
Dieses Kapitel Erians Geschichte ist noch während des Halloweenevents 2025 entstanden.
Epilog
In Trent angekommen, musste er feststellen, dass besagte Botin nicht mehr am Marktplatz zu finden war. Erian machte sich auf, die Botin zu suchen. Jedoch konnte er sie nicht finden. Lediglich der Gespensterkochkessel stand am Lager. Als er fragte, ob irgendjemand die Halloweenbotin gesehen hätte, verneinten die Anwesenden. Und als eine Nekomata begann gefühlte Hunderte von Gespenstern im Kessel zu versenken, nahm Erian entsetzt reißaus. Er konnte das Wehklagen der Gespenster nicht ertragen. Wie konnten manche Wesenheiten nur so unsensibel sein?
Das Klagen der Gespenster verfolgte ihn bis nach Hause. Dort angekommen legte er sich ins Bett, zog die Decke über den Kopf und hoffte, dass er bald wieder einschlafen würde. Gedanken schwirrten in seinem Kopf herum; Liora und Elen hatten ihn irgendwie hereingelegt, die Halloweenbotin hatte ihn ebenfalls reingelegt und war einfach abgehauen. Was hatte all das zu bedeuten?
Da ihn all diese Gedanken nicht schlafen ließen, ging er zurück zum Markt, öffnete seinen Marktstand und grübelte weiter vor sich hin. Irgendwann kam dann doch der Schlaf und Erian träumte: von seiner Frau, die einst Licht, nun aber Schatten war, wie er von ihr ihr Licht erhalten hatte um es zu bewahren, von einem Wesen, das als Mädchen erschien, aber eigentlich das Licht selber war, und von einer alten Frau, die einst in der Nebelwelt dieses Licht geschaffen hatte. Im Traum passte alles zusammen.
Als er erwachte stand die Halloweenbotin vor seinem Marktstand. Sie hatte darauf gewartet, dass er aufwachte. "Hallo Erian. Man hatte mir gesagt, du hättest mich hier treffen wollen. Aber weißt du, manchmal wird es mir hier einfach zu viel. - Erst Recht, wenn ein Waschbär hinter mir her ist, und mir sagen will, was ich zu tun und zu lassen hätte." Mit offenem Mund starrte Erian die Botin an und bekam doch kein Wort heraus. Lächelnd übergab sie Erian eine kleine Laterne zum Anstecken: "Hier, bitteschön. Die ist für dich. Du hast sie dir redlich verdient." Erian betrachtete den Pin, und in diesem Moment erinnerte er sich an Liora, Elen und an den Modergeruch des Moores. Er hörte Elens Stimme: "Immer, wenn du eine Laterne anzündest, wirst du mich wiedersehen." Und im Geiste sah er wie Elen ihm dankbar zuwinkte und zum Licht über dem Moor wurde.
Und zum ersten Mal, seit er sich von Elen verabschiedet hatte, verstand er: Elen würde immer bei ihm sein, nicht so real wie das Licht und das Herz seiner Frau immer bei ihm waren, aber Elen würde ein weiteres Licht sein, dass er hüten würde.
Ich möchte euch bitten, die Posts nicht hier zu kommentieren um den Lesefluss nicht durch fremde Posts zu unterbrechen.
Kommentare zu Erians Geschichte könnt ihr aber gerne im Thread Geschichteschreiben Kommentare abgeben.